Antrag:

Die Verwaltung wird beauftragt, die Realisierung eines Beleuchtungskonzeptes für den Bereich des Stadtgartens zu prüfen. Durch das Aufstellen von Leuchtmitteln an den Wegerändern und im Inneren des Stadtgartens könnte dieser Bereich besser ausgeleuchtet werden, um das Sicherheitsgefühl deutlich zu erhöhen.

Begründung:

Der Stadtgarten ist nicht nur ein Ort der Erholung. Aufgrund der unmittelbaren Angrenzung an die Altstadt nutzen viele Bürgerinnen und Bürger den Stadtgarten als Heimweg, um auf dem schnellsten Weg in die angrenzenden Stadtteile zu kommen. Insbesondere in den Abend- und Nachtstunden könnte der Weg durch den Stadtgarten als kürzeste und schnellste Fußstrecke genutzt werden.

Allerdings meiden viele Bürgerinnen und Bürger den Stadtgarten in der Dunkelheit. Die Tatsache, dass der Stadtgarten in den Abendstunden nicht oder nur unzureichend beleuchtet ist, führt zu einem Unsicherheitsgefühl der Bürgerinnen und Bürger vor Ort. Auch Anwohner, insbesondere die Bewohnerinnen und Bewohner des Altenheimes, empfinden ein Unsicherheitsgefühl in der Dunkelheit, sodass auch viele von ihnen den Stadtgarten in den Abendstunden meiden.
Eingang Stabsstelle Ratsangelegenheiten 28.01.2019.

Ein Beleuchtungskonzept würde zu einem erhöhten Sicherheitsgefühl der Bürgerinnen und Bürger führen. Darüber hinaus ist der Stadtgarten auch ein Ort, an dem sich Gruppen aufhalten, die diesen verschmutzen und dort vermehrt Alkohol konsumieren. Ein Beleuchtungskonzept würde dem entgegenwirken, indem Anwohner und Spaziergänger den Stadtgarten in den Abendstunden beleben. Dies könnte dazu führen, dass die Gruppen sich nicht mehr unbeobachtet fühlen und Verschmutzungen und Sachbeschädigungen unterlassen.

Bei der Auswahl der Leuchtmittel soll darauf geachtet werden, dass solche verwendet werden, die schonend für Tiere und Insekten sind, ohne Irritationen im Tages- und Nachtrhythmus hervorzurufen.

Die Ratsfraktion der Castrop-Rauxeler SPD sieht in den Handlungsschritten des Gutachtens zur Neuaufstellung der Wirtschaftsförderung den richtigen Weg neue Akzente zu setzen und die bisherige Arbeit der Beteiligten zu optimieren.

Ausgangspunkt war die Feststellung, dass die momentane Ausgestaltung der Maßnahmen zur Wirtschaftsförderung in Castrop-Rauxel, im Verhältnis zu vergleichbaren Kommunen in der Region, wichtige Bereiche nicht abdecken kann und das Entwicklungspotenzial der Stadt nicht ausgeschöpft wird. Daraufhin wurde ein Gutachten in Auftrag gegeben, das nun vorliegt. In der aktuellen Sitzungsperiode sind die Ergebnisse der Untersuchung nun Thema.
Im Zentrum stehen die Zusammenlegung der Verwaltungskompetenzen, die Erschließung neuer Betätigungsfelder und die Steigerung der Potenziale durch neues Personal.

Dazu der wirtschaftspolitische Sprecher der SPD-Fraktion, Malte Rodammer:

„Die bisherige Wirtschaftsförderung hat im Rahmen ihrer Ressourcen eine gute Arbeit bei der Betreuung bestehender Unternehmen und Ansiedlung und Erweiterung von Unternehmen geleistet. Dies muss bei allen neuen Plänen zuvor klargestellt sein.“.

„Es ist für uns aber ebenso klar, dass in der Bündelung der kommunalen Kompetenzen großes Potenzial steckt und eine einhergehende Erweiterung der Wirtschaftsförderung auf weitere Betätigungsfelder, wie Stadtmarketing, Tourismus und Märkte, neue Entwicklungschancen für unsere Stadt darstellen.“

so der Vorsitzende der Teilfraktion Wirtschaft weiter.

Einen wichtigen Punkt sehen die Genoss*innen in der professionellen Unterstützung der Vereine, die bislang ehrenamtlich und bemerkenswert erfolgreich Wirtschaftsförderung in ihren Stadtteilen betreiben. Durch die neue Wirtschaftsförderung könnte nun über das ehrenamtliche Engagement hinaus die gelungene Stadtteilentwicklung vorangetrieben werden.

„Für die SPD-Fraktion steht mit der Neuaufstellung der Wirtschaftsförderung ein schwergewichtiger weicher Standortfaktor zur Diskussion, der natürlich nicht umsonst ist, aber eine gewinnbringende Investition in die Zukunft von Castrop-Rauxel darstellt. Damit dies unabhängig von der Haushaltslage geschehen kann ist eine Ausgliederung laut Gutachten ein notwendiger Schritt und so lange das Heft des Handelns in den Händen der Politik bleibt können wir diesen guten Gewissens unterstützen.“,

so Malte Rodammer abschließend zur Positionierung der SPD-Fraktion.